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Weibliches Anlageverhalten ist vom Testosteronspiegel abhängig

Köln, 03.12.2009 - Laut einer aktuellen Studie des DIW ist das Anlageverhalten von Frauen immer dann dem der Männer ähnlich, wenn der anzulegende Betrag beider gleich hoch ist – steht dagegen weniger Geld zur Verfügung, legen Frauen demnach vorsichtiger an.
Fakt ist, dass die Mehrzahl der Frauen deutlich weniger Geld zur Verfügung hat, und deswegen wesentlich risikosensibler in ihrer Geldanlage ist als Männer.
Eine Studie der National Academy of Sciences zeigt, dass Frauen mit höherem Testosteronspiegel mehr Machtstreben an den Tag legen. Deshalb erzielen diese Frauen höhere Positionen und verdienen somit auch mehr Geld - das sie dann genauso riskant anlegen wie ihre männlichen Kollegen.
Was kann die Finanzdienstleistungsbranche daraus ableiten?
 
Selbstverständlich sollten Anlagen weiterhin auf die individuellen Bedürfnisse von Männern und Frauen abgestellt werden. Aber hierbei sollte es nicht nur um „die Frau“ oder „den Mann“ gehen, sondern eben um individuelle Lebensentwürfe von Menschen. Die Lebensentwürfe von Frauen sind dabei häufig noch bunter und erfordern daher mehr Individualität und Flexibilität.
Wichtiger als die Produkte sind in der weiblichen Zielgruppe aber das verkäuferische Geschick und vor allem die soziale Kompetenz des Beraters.
Seit dem aus den 3 K´s „Kinder, Küche, Kirche“ in einem weiblichen Jahrhundert „Kompetenz, Karriere und Konsum“ geworden sind, haben Frauen höhere Ansprüche an die männliche Welt. Sich mit diesen Anforderungen auseinanderzusetzen ist eine der wichtigen Aufgaben der Männer in diesem neuen Jahrhundert.
In der Anlageberatung ist das schon deswegen besonders wichtig, weil die kleine Zielgruppe der „erfolgreichen Frauen“ eine höchst kompetente und individuelle Beratung einfordern wird - und
es bei der großen Zielgruppe von Frauen mit geringerem Anlagevermögen selbstverständlich sein sollte, sehr sorgsam mit dem wenigen Anlagevermögen dieser Frauen umzugehen.
Für die Zielgruppe 1 wären Frauen die besten Berater – aber es gibt leider immer noch äußerst wenig weibliche Finanzberater. Eine große Chance für die Männer, die es richtig machen!
Aber wie macht „Mann“ es richtig?
Die wichtigsten Faktoren hierbei sind: Vertrauen, Verständnis und Wertschätzung. Diese Kompetenzen sind für die Zielgruppe Frau unvermeidlich, aber auch bei Männern äußerst hilfreich.
Vertrauen bekommen Sie dann geschenkt, wenn Sie Verständnis haben. Verständnis für einen anderen Menschen ist aber nur möglich, wenn Sie ihn wirklich wertschätzen.
Also gehen Sie in einen Zustand höchster Wertschätzung für Ihre Kundinnen. Diese Wertschätzung ist die Grundlage für Ihr Verständnis und somit für das Vertrauen, das SIE Ihnen schenken wird.
 
Ein weiterer wichtiger Punkt im Umgang mit Kundinnen ist weibliches Denken:
 
Frauen wollen von allem mehr: Mehr Beratung, mehr Sicherheit, mehr Flexibilität, mehr Verständnis. Geben Sie Ihrer Kundin, was sie will, wird sie es Ihnen mehr danken als ein Mann. Zum Lohn bekommen Sie dann nicht nur ihr Vertrauen, sondern auch die Empfehlungsadressen ihrer Freundinnen.
 
  Weibl. Anlageverhalten ist vom Testosteronspiegel abhängig (50kb) PDF Download  
 
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Susanne Kleinhenz
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