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Konzepte schaffen Wirklichkeit

Köln, 22.10.2009 - Wir leben in einer Welt, in der sich sowohl im Privaten als auch im Beruflichen technische, rechtliche und gesellschaftliche Fakten sehr schnell verändern. Wo früher mit Stammpersonal gearbeitet wurde, werden heute Arbeitskräfte von Personaldienstleistern angefordert. In dieser Zeit des permanenten Wandels brauchen Menschen einen Kompass, um sich nicht mit rasanter Geschwindigkeit zu verrennen. Aber dieser Kompass darf nicht im Außen, sondern er muss im Inneren des Menschen liegen. Wer sich nur auf das Äußere verlässt, kann nicht darauf vertrauen, dass der Wegweiser von gestern heute noch an derselben Stelle steht. Der Kunde, der gestern noch die meisten Arbeitskräfte angefragt hat, hat heute auf ein neues Produkt oder andere Produktionsmittel umgesattelt und seine Personalstruktur geändert.

Der Kompass liegt im Innen
Wie bekommen wir ein Gespür für die richtige Entscheidung in Situationen, die wir mit dem Verstand nicht mehr überschauen können? Was der erfolgreiche Manager der Zukunft mehr als alles Wissen, mehr als alle kognitiven Fähigkeiten braucht, ist ein neuer Zugang zu seiner Innerlichkeit. Denn sein Unbewusstes weiß, was gut für ihn ist, das Unbewusste hat alle Informationen - aber sie sind nicht unbedingt frei zugänglich.
Er braucht also das intuitive Gespür für die richtige Entscheidung. Intuition ist eine weibliche Eigenschaft, die den Menschen immer dann abhanden kommt, wenn sie mit aller Gewalt etwas erreichen wollen. Die aber dann spielend leicht zu uns kommt, wenn es gelingt, in einen Zustand der – wie ich es nenne – Absichtslosigkeit zu gelangen. Also kein Krampf, zwingen kann man wenig bis nichts. Sondern Absichtslosigkeit, „zu sich kommen lassen“.
Diese Absichtslosigkeit erlangen wir, wenn wir den Konzepten vertrauen können, die wir vom Leben haben.

Konzepte schaffen Wirklichkeit
Was hat das Konzept, das ein Mensch von sich und der Welt, hat damit zu tun wie erfolgreich und glücklich er letztendlich wird?
Kennen Sie das Prinzip der griechischen Tragödie?
In der Griechischen Tragödie geschieht immer das, was jemand in einer Prophezeiung geglaubt hat zu hören und es dann unter allen Umständen vermeiden will.
Ödipus ist ein Paradebeispiel dafür. Er tötet, ohne sein Wissen, den eigenen Vater und heiratet seine Mutter. Dies alles geschieht aber nur aus einem einzigen Grund: König Laios, der Vater von Ödipus, hört in einer Prophezeiung, dass dieser unwissentliche Vatermord passieren soll - und natürlich setzt er nun alles daran, genau dies zu vermeiden. So setzt er seinen Sohn aus, um das Unheil zu vermeiden. Infolge dieser Tat kann dann genau das passieren, was die Prophezeiung vorausgesagt hat: der Sohn erkennt den Vater nicht und tötet ihn. Hätte Laios sich in sein Schicksal ergeben, die Prophezeiung angenommen und wäre ohne Angst damit umgegangen, hätte es keinen Vatermord gegeben. Hier setzt der Effekt der griechischen Tragödie ein, der uns in der Psychologie so oft begegnet. Dem Menschen geschieht gerade das, was er um jeden Preis vermeiden will.

Negative Konzepte schaffen Versagen in der Realität
Kennen Sie Menschen, die ein Leben lang Angst davor haben, dass ihnen etwas Spezielles passiert? Sie versuchen dann mit sehr viel Kraft und Energie genau dies zu vermeiden und da die Energie der Aufmerksamkeit folgt, passieren dann genau diese Ereignisse, die man vermeiden möchte. Das ist auch der Grund dafür, dass an einem Freitag, den 13. mehr Autounfälle passieren als an anderen Tagen. Oder dass nach einem Flugzeugunglück häufig gleich noch ein zweites passiert. Warum? Weil, psychologisch betrachtet, die Piloten überdurchschnittlich intensiv an die Möglichkeit eines Absturzes glauben.
Genauso geschieht es häufig, dass gerade Menschen, die sich sehr ängstlich mit dem Thema Krebs beschäftigen, letztendlich genau daran sterben.
Oder dass der existenzängstliche Unternehmer, der sich in seinem Unbewussten immer damit beschäftigt, nur nicht in Konkurs zu gehen, letztendlich genau deswegen Pleite geht, weil er zu sehr damit beschäftigt ist, nicht in Konkurs zu gehen – anstelle sich damit zu beschäftigen, erfolgreich zu sein.
Paradox? Nein nicht unbedingt. Merken wir uns zwei Dinge:

1. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit
2. Konzepte schaffen Wirklichkeit.


Wir erhalten das, woran wir eigentlich glauben
Was ist wirklich und wie schaffen Menschen ihre ganz persönliche Wirklichkeit? Ist das, was wir sehen wirklich, oder können wir nur sehen, wofür wir ein Konzept haben? In Peru gibt es einen Stamm weiser Indianer, die angeblich zwischen den Welten wandern können. Fragt man diese Schamanen, wie sie das tun, haben sie eine ganz einfache Erklärung dafür: Sie haben ein Konzept von der anderen Welt und der Möglichkeit, darin zu wandern. Als Kolumbus Amerika eroberte, sagt man, hätten die Indianer seine Schiffe nicht sehen können, weil sie eben keine Vorstellung davon hatten. Und genauso verhält es sich auch mit unseren inneren Gedanken und Bildern. Wir sind nur in der Lage, das zu sehen und zu leben, wovon wir eine Idee haben. Das würde heißen, dass unser ganzes Leben letztendlich die Erfüllung unserer eigenen Konzepte ist.

Schaffen Sie positive Konzepte für Ihren Erfolg!
Also achten Sie darauf, dass Ihre Konzepte von der Welt wirklich so aussehen, wie Sie sich das wünschen und sie nicht permanent Bilder von dem in Ihrem Unterbewusstsein produzieren, was sie eigentlich vermeiden wollen. Unser Unterbewusstsein kann nur positive Bilder sehen, dass heißt, wenn Sie Angst vor Krankheit, Konkurs etc. haben, setzen sich genau diese Themen in Ihrem Unterbewusstsein fest und manifestieren sich dann schließlich als Schicksal.
Wie erkennen wir nun aber, was unsere tiefsten Konzepte sind, und wie können wir sie in optimistische und Ziel führende Pläne verändern? So wie das Vorhandensein von Erfolg, Glück oder Liebe ein Konzept ist, ist es natürlich auch die Abwesenheit davon.

Die besten Tipps für positive Lebenskonzepte, die Sie weiterbringen finden Sie im Download!
  Konzepte schaffen Wirklichkeit (71kb) PDF Download  
 
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Susanne Kleinhenz
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